Wir lernen uns kennen. Danach schlafen wir beide drüber.
So ungewöhnlich das klingt: Ich sage in einem Kennenlerngespräch nie sofort zu — und du solltest das auch nicht tun. Eine Begleitung über Monate oder Jahre ist eine Entscheidung, die eine Nacht verdient. Oder zwei.

So läuft es ab
- Wir sprechen. In Ruhe, ohne Uhr im Nacken. Du erzählst, wo du stehst und was dich beschäftigt. Ich höre zu, frage nach und sage dir ehrlich, was ich sehe — auch, wenn ich glaube, dass ich nicht der Richtige bin.
- Wir schlafen drüber. Beide. Keine Entscheidung im Termin, kein Angebot mit Ablaufdatum.
- Dann entscheiden wir. In den nächsten Tagen hören wir uns wieder – wer zuerst so weit ist, meldet sich. Beide mit einer ehrlichen Antwort. Meistens ist es dieselbe.
Warum so?
Weil eine gute Zusammenarbeit mit Passung beginnt, nicht mit Überzeugung. Ich nehme wenige Menschen gleichzeitig an – dafür richtig. Das schulde ich denen, die ich begleite. Und dir.
Und weil ich mich kenne: Nein sagen kann ich nicht besonders gut. In einem Gespräch sehe ich fast immer, wie ich helfen könnte. Deshalb verlasse ich mich nicht auf mein Gefühl im Moment, sondern auf eine Regel. Eine gute Grenze ist eine Struktur, keine Willenskraft.
Für das Kennenlernen stelle ich nichts in Rechnung. Es ist keine Probestunde, sondern die Klärung, ob wir zusammenpassen.
Lass uns sprechen
Wir sprechen 45 Minuten – bei mir im Studio in Leipzig, und wenn du weiter weg wohnst, per Video. Genug Zeit für erste Impulse. Und kurz genug, dass es ein Kennenlernen bleibt und keine erste Sitzung.